Gibt es ein Cliquenwesen in der Anthroposophischen Gesellschaft?
A
b und zu frage ich mich, warum ich nicht wieder Mitglied der
Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG) werde. Vor sieben Jahren bin ich ausgetreten. Hat es mit Demut und Eitelkeit zu tun, dass ich nicht wieder eintrete? Ich unterstütze ja z. B. die Aktion ELIANT, die sich praktisch und politisch für die Intentionen einsetzt, die auch in den apolitischen Richtlinien der AAG liegen. Bin ich zu anspruchsvoll, zu ehrgeizig gegenüber meinen eigenen Ideen und Vorhaben als Anthroposoph, um mich in ein größeres Gefüge wie dasjenige der AAG hineinzustellen? Bin ich eventuell zuwenig demütig gegenüber deren Mitglieder, die zuweilen meine Bezüge und Ergebnisse als unvereinbar mit ihren Erkenntnissen sehen? Da ich regelmäßig in konkreten Berührungen komme mit Mitgliedern der AAG oder mit Gruppen und Firmen, die mit ihr assoziiert sind, möchte ich Fragen wie diese erwägen, um den Erkenntnisgrund zu beleben, in der meine eigene Initiativkraft wurzelt.
Wenn der „Internetportal Anthroposophie“
anthromedia.net, der von Menschen und Funktionären der AAG, der Sektionen der
Freien Hochschule für Geisteswissenschaft (FHfG) in Dornach, der anthroposophischen Wochenschrift
Das Goetheanum, der anthroposophischen
Forschungsstelle Kulturimpuls usw. betrieben wird, Texte von mir übernimmt – gegebenenfalls verkürzen und anpassen, sodass sie ihrem redaktionellen Konzept erfüllen –, werde ich dann im meiner Demut und in meiner Eitelkeit herausgefordert? Geben solche Situationen der anthroposophisch orientierten Zusammenarbeit, unabhängig davon, ob ich heute Mitglied bin oder nicht, uns die Gelegenheit, sich geistig zu schulen, Selbsterkenntnis und Welterkenntnis zu üben, auf karmische Feinheiten zu achten?
Mit einem aktuellen Exempel möchte ich ein Phänomen zeigen, das sozusagen ‚hinter den Kulissen’ lebt, etwas, was die oben aufgezählten Fragen bei mir erweckten. Dabei kann auch die alte Problematik wieder zur Rede kommen:
Inwiefern sei die Anthroposophische Gesellschaft eine Sekte oder nicht, inwiefern würden sie oder ihre Mitglieder sektiererische Neigungen haben oder gruppenegoistische Tendenzen zeigen, die zuerst überwunden würden, wenn man sie bewusst zugibt? – Die Redaktorin, die die Einstellung meines Berichts zu den Karmapraxistagen auf dem Internetportal Anthroposophie redigierte, stellte den ganzen Text inklusive den Kommentar von Immo Lünzer ein bis auf kleine Korrekturen (z. B. den Zusatz mit den Familiennamen!) und bis auf den folgenden Abschnitt meiner persönlichen Fragestellung:
„Ich fragte mich, ob die Tonangebenden der AGiD, der AAG und der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum diese neue und zukunftsweisende Welle der Karmapraxis in der anthroposophischen Bewegung hilfsbereit unterstützen wollen – ähnlich wie es die damaligen Vorstände der internationalen Goetheanum-Konferenz im Jahre 1997 in Berlin austrugen?“
Durch diese Herausnahme weist das Wort „diese“ in den nachfolgenden Satz
nicht mehr auf die Berliner Goetheanum-Konferenz sondern auf die aktuelle Witten-Annener Tagung, was ich jedoch nicht beachtsichtig hatte:
„Rückblickend können diese und die anderen zwei Karmakonferenzen, die vor dem Millenniumswechsel im Forum 3 in Stuttgart unter Leitung von u. a. Nothart Rohlfs veranstaltet wurden, als epochaler Anregung für Reinkarnationstherapie, Karmaarbeit, Karmapraxis und Karmaforschung gesehen werden.“
Gemäß der Ansicht der Redaktorin würde sich die Frage „angesichts des eindrücklich formulierten Berichtes von selber“ ergeben, und sie könnte deshalb ohne weiteres gestrichen werden. Ist das so, dass die Frage sich ergebe aus dem Text von selber? Oder liegt hier ein anderes Phänomen vor? Ist es nicht typisch für anthroposophische Redaktionen Streichungen seinesgleichen vorzunehmen, ohne den Autor vorher zu fragen? Ich wurde in diesem Fall vorher nicht aufgeklärt. Bei Druckmedien sind solche Auslassungen ohne das Wissen des Autors heikler als bei Internetmedien, weil im Letzteren schnell wieder Änderungen vorgenommen werden können. Wenn ich vorher weiß, dass eine Redaktion sich diese Freiheit nimmt, ist es sowieso weniger schlimm. Aber warum wurde genau dieser fragende Satz gestrichen? Wir hätten uns ja vielleicht auch zu einem Änderungsvorschlag einigen können. Beispielsweise, wenn ich geschrieben hätte: „Ich würde mich freuen, wenn die Tonangebenden...“, wäre es der Redaktorin vielleicht gar nicht aufgefallen. Ehrlich gesagt, ich hatte mich aber diese Frage in Witten-Annen tatsächlich gestellt, und ich möchte mich dann im Bericht wahrheitsgemäß formulieren und nicht irgendeine Fiktion unterbreiten!
Ich wollte mit dem Hinweis auf diesen
drei Karma-Konferenzen am Ende des 20. Jahrhunderts sozusagen zwischen den Zeilen ein historisches Relief für das aktuelle Wochenende in Witten-Annen geben. Ich hätte auch auf weitere Veranstaltungen nach dem Millenniumwechsel hinweisen können, die von Nothart Rohlfs in Kassel eskortiert wurden. Aber bei den Dreien war ich selbst Referent und Zeuge und kann ihre Nachwirkungen auf die anthroposophische Bewegung und auf die allgemeine Gesellschaft direkt einschätzen. Die sogenannten Goetheanum-Konferenzen waren in den 1990er Jahren eine Initiative der Dornacher Vorstand und ihrer Assoziierten unter Leitung des damaligen ersten Vorsitzenden
Manfred Schmidt-Brabant. Sie fanden außerhalb von Dornach – u. a. in Berlin – statt, weil der Goetheanum-Saal damals renoviert und neu gestaltet wurde. Die Konferenzen 1998-99 in Forum 3 wurden aber vom Haus verantwortet und nicht von der AAG oder der AGiD arrangiert.
Die „Tonangebenden“ – der Begriff wird gegebenenfalls mit Nuancen wechselnder Klangfarbe gelesen –, wenn sie einen Vorstands- oder Hochschulgremium gehören, können anthroposophische Initiative als Ganzheit unterstützen, dann tritt z. B. die AGiD als Mitveranstalter auf, oder sie können individuell als Referenten in einer Tagung figurieren, die von einem anderen Veranstalter getragen wird, und dann würden sie gegebenenfalls nicht den ‚Aushängeschild’ AGiD benutzen oder anwenden dürfen. Hierin äußern sich die Feinheiten und die Problematik des anthroposophischen Initiativfelds, die ich seit den 1970ern beobachtet habe. Damals wirkte ich in der Redaktion der Stockholmer Monatszeitschrift
Antropos, die von der Anthroposophischen Gesellschaft in Schweden (AGiS) herausgegeben wurde. Der Kassierer des schwedischen Vorstands hatte Mitte der 1980er – die Zeitschrift war damals etwa 30 Jahre alt – entdeckt, dass die Vorstandsmitglieder inklusive der Herausgeber,
Arne Klingborg, dort seit einiger Zeit nicht mehr schriftliche Beiträge darbrachten. So gab er im Vorstand der AGiS – wo
Ingrid Sahlberg, die leitende Redaktorin, delegierter Mitglied war – sein Vorschlag kund, dass die Zeitschrift aus der AGiS heraus geschieden werden müsste, um „auf eigene Beinen“, wie es hieß, zu stehen. Das geschah auch ruckzuck, und es wurde notwendig, eine eigene Zeitschriftstiftung zu gründen. Warum war es denn nicht möglich, dass eine Zeitschrift, deren Redaktion zu 100 Prozent Mitglieder der AAG und zu Zweidrittel Mitglieder der FHfG waren, nicht als Organ der AGiS verstanden werden durfte, seitdem deren Vorstand nicht mehr darin unmittelbar tätig war?
In diesem Fall wurde es mir zum ersten Mal voll bewusst, dass dominierende Mitglieder der Anthroposophische Gesellschaft sie als
Verein und nicht als
Herzensgemeinschaft betrachten, also einen Zusammenschluss, den jeder Anthroposoph falls er Mitglied ist, angehört, und, der ihn bevollmächtigen würde, falls er auch noch Hochschulmitglied ist, die Anthroposophische Gesellschaft in der Welt initiativkräftig zu repräsentieren. Weil eine Initiative der AAG in den verschiedenen Ländern immer oder meistens als etwas angesehen wird, das von den Vorständen abhängen muss, und nicht als etwas, was ein oder mehrere Mitglieder, die nicht Funktionäre sind, selbständig verwalten können, haben wir diesen Tendenz in der anthroposophischen Bewegung, dass neue Initiative immer eigene Fraktionen, Vereine, Verlage und Schulen gründen. Auch die jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um die Konstitutionsfrage, die scheint, gerade nicht auf der Tagesordnung zu sein, wurzeln in dieser Problematik der Zersplitterung.
Rudolf Steiner selbst kämpfte unter seinen Schülern und Anhängern quasi gegen Windmühlen. Wiederkehrend besprach er das Thema der Sekte und versuchte die doppelgängerischen Eitelkeitsimpulse in der Anthroposophischen Gesellschaft klarzulegen. In einem Vortrag im
Heilpädagogischen Kurs (GA 317, Vortrag vom 5. Juli 1924) sprach er vom „inneren Faulheit“ bei denjenigen, die es nicht schaffen, auf das hinzublicken, worauf es im konkreten Leben ankommt:
„Die Anthroposophen haben doch so viele Gelegenheiten, auf diese inneren Intuitionen achtzugeben, sie haben sie auch viel mehr, als man glaubt, aber sie geben nicht acht darauf, weil sie sich hingestellt finden in dem Augenblick, wo sie auf so etwas achtgeben sollten, vor eine beim Menschen schwer besiegbare Eitelkeit. Nicht wahr, mit diesem Entdecken von Fähigkeiten sprossen herauf alle möglichen Eitelkeitsimpulse. Man wird gerade in der Zukunft brauchen das, was einmal auf einem außerordentlich philiströsen Territorium, aber aus einer gewissen Intuition heraus, genannt worden ist: die Andacht zum Kleinen. Das ist etwas, was sich gerade die Jugend aneignen müsste. Sie schwelgt zu stark in Abstraktionen. Das ist aber das, was mit Wucht hinaufreißt in die Eitelkeit.“
Steines Ansicht (formuliert in:
Die Geschichte und die Bedingungen der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft 1923/24, Seite 157, GA 258) zur Sektenthema war, dass die Anthroposophen selber nur angesichts des geistigen Gesetzes der Anziehung dieses Problem überwinden würden:
„Was nützt es denn, wenn wir den Leuten immer wieder und wiederum sagen, wir
seien keine Sekte, wenn wir uns so verhalten, wie wenn wir eine Sekte wären. Immer wieder und wiederum hört man von Anthroposophen der Außenwelt gegenüber sagen: wir, die Gesellschaft, haben diese oder jene Anschauung. Mit uns geschieht das oder jenes. Wir wollen dieses oder jenes. Das war in alten Zeiten möglich, dass in einer solchen Konformität Gesellschaften vor die Welt sich hinstellten. Wenn dieses ‚wir’ verschwindet, dann fühlt sich nicht jeder in der Gesellschaft wie in einem Wassertümpel drinnen, von dem er getragen wird, und auf den er sich entsprechend beruft, wenn es darauf ankommt. Sondern, wenn er in der Gesellschaft seine eigene Meinung und sich selbst vor allen Dingen zu vertreten hat, fühlt er sich auch für dasjenige voll verantwortlich, was er als einzelner, als Individualität spricht.“
Dieser steinersche Selbstvertretungsansatz war und ist meines Erachtens in der anthroposophischen Szene wenig und zuwenig ausgebildet. Es wird stattdessen versucht, einen Konsens zu finden, die womöglich alle vertreten können. Man versucht, einen ‚größten gemeinsamen Teiler’ und ein ‚kleinstes gemeinsames Vielfaches’, die den Hausfrieden regulieren oder regieren soll, das aber meistens zu einer Vermischung oder zu einer Nivellierung der persönlichen Meinungen führt mit den weiteren Folgen für die Gemeinschaft, die in Fraktionen und Cliquen sich aufteilt, und sich deshalb langsam von innen her zersplittert. Was hier in einem sozialen Organismus passiert, ist zu vergleichen mit einem
multiplen Myelom, also eine Krebserkrankung des Knochenmarks. Sie ist gekennzeichnet durch bösartige Vermehrung von Antikörper produzierenden Plasmazellen. – Zwei weitere Zitate Steiners bringt das Problem auf den Punkt:
„Cliquen, sektiererische Richtungen innerhalb unseres eigenen Gesellschaftskörpers haben genügend dafür gesorgt, dass man im Grunde genommen, wenn von Anthroposophie die Rede ist, allerlei bloßen Geisterspuk und dergleichen vermutet.“ (GA 190, Seite 219)
„Was im anthroposophischen Impuls liegt, gehört der Welt an, gehört keiner Sekte an. Und jeder versündigt sich gegen die Anthroposophie selbst, wenn er die anthroposophischen Gedanken sektiererisch betreibt.“ (GA 192, Seite 183)
Der Präsident einer parlamentarischen Sekten-Untersuchungskommission in Frankreich,
Jacques Guyard, hatte am 17 Juni 1999 bei einer Nachrichtensendung die anthroposophische Bewegung als Sekte diffamiert. Das
Urteil des französischen Gerichts stellte immerhin im Jahr darauf fest, dass der anthroposophischen Bewegung keine Sekte entspreche. Die Arbeiten der parlamentarischen Untersuchungskommission stellten keine seriöse Untersuchung dar, meinte das Gericht. – Im Internet und in den darin veröffentlichten Texten geht es manchmal um Kleinigkeiten, die weniger wichtig sind, manchmal um kleine, aber nichtsdestotrotz entscheidende Unterschiede, die dann zu klären sind, wenn das Ganze, was ich sagen wollte, nicht auf mich selbst, auf uns und auf die unbekannten, meist anonym kommentierenden Leser zersplitternd wirken soll. Gerade in dem Fehlen der Andacht zum Kleinen kann sich die Kraft des „dritten Übels“ Eingang finden, das wäre ein Böses, dass zunächst sehr schwierig sich anhand authentischer Erfahrung charakterisieren ließe.
Im betreffenden Bericht war die Rede am Schluss von einem „anthroposophischen Gesellschaft“, geschrieben mit einem kleinen A, um zu unterscheiden von der Gesellschaft mit dem großen A. Der Kleine weist hier auf eine Größere, die sicherlich kein Sektierertum in ihren Reihen erlaubt. Die Kleine sollte auch keinen Meinungszwang in ihren Reihen dulden. Nichtsdestotrotz ist zu beobachten, dass es innerhalb der AAG, deren Mitgliederzahl Jahr für Jahr schrumpft und lange weit weg von 1 Million ist, viele Repräsentanten geben, die andersartige oder kontroverse Auffassungen nicht ertragen oder nicht unterstützen wollen. Falls sie die Karmaarbeit mittragen wollen, müssten sich jedoch einiges seit dem letzten Jahrhundert geändert haben. Im Vorwort meines zweiten Buchs erinnerte ich an den ehemaligen Generalsekretär der Anthroposophischen Gesellschaft in den Niederlanden,
Ate Koopmans:
„Eine für mich wichtige Mitteilung, die er gab, war: welche Persönlichkeiten in einem führenden weltweiten anthroposophischen Gremium, die sich für seinen Vorschlag, Anleitungen zu praktischen Karmaübungen im Sinne Rudolf Steiners in den 1980er Jahren allseitig anzubieten, einsetzten, und welche nicht Stellung nehmen wollten und welche sich ganz dagegen stellten. Die Mehrzahl war quasi gegen seine Initiative. So musste er sich damit abfinden, seine Arbeit nur im kleineren Rahmen in seinem Heimatland zu machen. Folglich bekam ich durch ihn unentbehrliche Hinweise, um zu verstehen, warum sich in der anthroposophischen Bewegung in den 90er Jahren die Verzagtheit weiterhin so stark vor diese bedeutungsvolle Aufgabe lagerte, die Karmaforschung im Sinne Rudolf Steiners weiter zu entwickeln. Solche Mitteilungen halfen mir in der Zeit nach der Jahrtausendwende, zu erkennen, wo und wie ich meine Kraft für die Karmaarbeit fortführend einzusetzen hatte.“
In einem künftigen historischen Rückblick auf diese Gegebenheiten scheint es mir richtig, konkrete Namen zu nennen, da Ate Koopmans sie ausdrücklich erwähnte. Einer, der ihn in Dornach am stärksten unterstützte, war faktisch Manfred Schmidt-Brabant! Hat sich denn etwas in diesen 25 Jahren wirklich entwickelt, verbessert, verwandelt? Was bedeutete denn die vermächtnishaften Worte Schmidt-Brabants in seiner/einer seiner letzten Ansprache/n für die Mitglieder im Jahr 2000, als er von „einer okkulten Gefangenschaft der AAG“ sprach? Hat er damals ein internes Problem der Konformität berührt, das mit den Fragen dieses Aufsatzes zu tun haben könnte? Wenn ja, ist das Problem seitdem überwunden? Ich würde mich sehr freuen, wenn die in der selektierten Frage gefragten Repräsentanten der gemeinten Körperschaften und Kollegien sich öffentlich äußern würden – am besten allerseits für sich, weil ein jeder gemäß Steiner „sich selbst vor allen Dingen zu vertreten hat“. ■
Nachtrag um 21:19 Uhr: Nach vielen elektronischen Benachrichtigungen hin und her in mehreren Richtungen seit gestern Morgen, hat
anthromedia.net nun beschlossen, den selektierten Satz einzupflegen. Nichtsdestotrotz kann man dort keinen Hinweis finden, dass der betroffene Satz zwei Tage wirklich ausgesondert war, und, dass er zu einigen menschlichen Umständen und Gefühlsschwingungen geführt hat. Das ist nun auch ein Effekt des Internets. Nachträglich könnte jemand kommen und behaupten, dass ich mich geirrt habe, indem er sagen würde: „Die Frage war immer da!“ Die geistigen Hilfskräfte des Akasha werden aber inzwischen jedenfalls einiges zu tun gehabt haben! Trotz dieser unerwarteten Wendung der Dinge lasse ich den heutigen Blog als Akte stehen.
Bild: Hieronymus Bosch,
Zwei Pharisäer, um 1500, 15x10,3 cm, Feder in Schwarz auf Papier, New York, Sammlung Lehmann. Das Skizzenblatt ist möglicherweise im Zusammenhang entstanden mit dem Triptychon „Das Jüngste Gericht“, heute in Wien, Akademie der Künste. Quelle:
Zeno