25
Jan
2010

Dirk Kruse

AderholdI
mmer mehr Menschen treten heute auf, die geistige Erfahrungen erworben haben. Einzelne fanden ihren spirituellen Zugang durch Rudolf Steiners Anthroposophie. Zu ihnen gehört Dirk Kruse. Im Internet finden wir aber wenig über den in Kirchlinteln am südwestlichen Rande der Lüneburger Heide wohnhaften Sozialpädagogen und Natur-Geistesforscher. Höchstens, dass er bei verschiedenen anthroposophischen Veranstaltungen als Dozent zum Thema „Inspirationen für Natur- und Sozialgestaltungen“ mitgewirkt hat. Im Buch Erlebnis Erdwandlung, das bei Ch. Möllmann Verlag 2008 herausgekommen ist, hat er ebenfalls darüber einen Beitrag geschrieben. Dieses Gemeinschaftswerk vieler Autoren und Autorinnen stellt dar das sogenannte Erdwandlungsgeschehen, das seit räumlicher Zeit im Gange sei. Ein Schwerpunkt dieses geomantische Standardwerk befasst sich ebenfalls mit Rudolf Steiner und seinen Vorreiterrolle auf dem Gebiet der umweltfreundlichen Naturerkenntnis.

Dirk Kruse betreibt auch eine sozialtherapeutische Organisationsberatung in Kooperation mit dem trialogconsult Managementberatung. Dabei wird das sogenannte GAB-Verfahren benutzt, das ein Verfahren zur Qualitätssicherung und -entwicklung ist, das speziell für die Bedürfnisse personennaher Dienstleistungen entwickelt wurde.„Mit seiner Hilfe können Einrichtungen ihr Qualitätsmanagement selbst entwickeln, durchführen und ständig weiter verbessern“, heißt es in der Präsentation der GAB - Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung in München -, in welcher Dirk Kruse auch Mitarbeiter ist.

In einem lesewerten Aufsatz in der Wochenschrift Das Goetheanum (Nr. 43-2009) – für die er in den letzten Jahren mehrere bemerkenswerte Beiträge verfasste – beschrieb Dirk Kruse die Wichtigkeit des Buches Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten von Rudolf Steiner – das Buch feierte im letzten Jahr sein 100. Geburtstag – als methodischer Ansatz zu seinen geistigen Erfahrungen mit der Natur. Die Methodenschritte, die „plastisch in die nicht sinnlich sichtbaren Ebenen des Angeschauten“ hineinführen, fasst Kruse wie folgt zusammen:

„Die Schritte könnte man in folgenden Anordnung beschreiben: 1. Verehrungskraft, 2. meditativ-konzentrierte Fokussierung, 3. genaue äußere Objektbetrachtung, 4. erfassendes Abbilden des Krafteindruckes, 5. Gefühl daran bemerken, 6. beherztes Halten (da es sonst unbewusst durchs Bewusstsein durchhuscht), Verstärken und Beobachten der Seelischen Eindrücke, 7. Differenzierendes ‚Durchtasten’ der Seeeleneindrücke nach unterscheidbaren Kategorien, 8. das Seelische sich bis in vergleichbare Linien- und Figurenart aussprechen lassen, 9. Beschreiben und Zeichnen des Erlebten. Unerlässlich bleibt das Erarbeiten des gesamten Buches, da die Übungen in ausführlich beschriebene Bedingungen, Vorbereitungen, Bezüge, Nebenübungen und Auswirkungen eingebettet sind.“

Nun hat die Redaktion der Wochenschrift ihn gebeten, für das ganze Jahr 2010 über seine übersinnlichen Beobachtungen zur Jahreslaufforschung fortlaufend zu berichten. Seine oft sowohl poetisch einfühlend als auch lapidar stichwortartig gefassten Beschreibungen bestätigen manchmal meine eigenen Beobachtungen und Erlebnisse sehr treffend. Andere Male bei seelischen Beobachtungen, die er macht, muss ich gestehen, dass ich im Moment nicht so weit in die übersinnlichen Ebenen hineindringen konnte. Jedenfalls wird Dirk Kruses liebevolle Geselligkeit mit der Erdenseele zu einem deutlichen Aufruf, sodass ich im neuen Jahr neue Schritte mit ihr vernehmen möchte, auch wenn an mir die 3. Januarwoche wie ein - wie er schreibt - diffuser „Zwischenzustand, als ungreifbar, als ‚Nichts-Halbes und Nichts-Ganzes’“ vorbeiging und „insgesamt eine Seelenleere entstehen“ ließ. ■


Das Vorwort von Marko Pogačnik und die Einleitung von Hans-Joachim Aderhold und Thomas Mayer zum Buch Erlebnis Erdwandlung ist bei geomantiearina.de zu lesen.
Elisabeth (Gast) - 27. Jan, 11:44

Danke für diese Einsichten, Jostein.

Geomantie habe ich in therapeutischer Hinsicht. Z. B. von Axel Sallmann mit ganzheitlicher Lebensraumgestaltung und Baubiologie http://www.sallmann-lebensraum.de/home.htm kennen gelernt.
Durch eine Dokumentation über Menschen auf Island, die im Straßenbau arbeiten und sich mit die Naturschwingungen beschäftigen, ob sie den Lebensraum geistiger Wesen stören habe ich vor längerer Zeit einmal im Fernsehen gefunden.
Einen anderen Bericht über Menschen im alpinen Bereich, die Unfallstellen und Felsstürze bzw. Steinschlag untersuchten waren auch sehr sensitiv für die geistige Natur.

Ich finde darin auch Bestätigung, die mir hin und wieder begegnen: warum passieren an einer Stelle auf der Straße so viele ungeklärte (laut Medienberichten und Polizei) Unfälle.

Da stolpere ich doch schon wieder über Deinen Wunsch, Jostein: „Die Frage ist, inwieweit dadurch Menschen ermutigt werden, selbst in Kontakt mit den Naturwesen und mit der geistigen Welt zu treten.“

Herzlich, Elisabeth

Freelancer - 2. Feb, 16:38

Naturwesen

Die Geschichte von Island habe ich dort in den 90er Jahren gehört, als ich während einer anthroposophischen Tagung einen Vortrag über Naturwesen hielt. Damals hatte ich noch keine eigenen geistigen Erlebnisse gehabt. Es dauerte aber dann nicht lange.

Zurzeit geschieht hier auf diesem Blog wenig, da ich mit dem neuen norwegischen Blog beschäftigt bin:

http://www.gamamila.blogg.no/

Und mit dem Facebook. Aber dort bist du nicht drin, Elisabeth?
Elisabeth (Gast) - 3. Feb, 17:14

Was meinst Du mit dem Facebook? Ich verstehe gerade gar nichts.

Aber übrigens, lieber Jostein, alles Gute zu Deinem heutigen Geburtstag. Nimm die Kraft und den Schwung als einen Neuanfang für das kommende Lebensjahr und lass es walten. Es wird uns jedes Jahr auf’s Neue geschenkt. Alles Gute!

Elisabeth

Freelancer - 4. Feb, 22:24

Facebook

Geh zu http://www.facebook.com/ und du wirst es herausfinden.

Danke, Elisabeth, für den Geburtstagsgruß! Es war ein schöner Tag mit Pfannkuchen und viel mehr. In der letzten Zeit habe ich wenig Deutsch geschrieben, wie du siehst, weil ich Norwegisch und Schwedisch geschrieben habe. Ich habe einen norwegischen Blog angeleg und mich in Diskussionen über Antroposophie in Schweden mitgemacht. Morgen fahre ich nach Bramsche, Osnabrück, um einen Karmaseminar zu halten. Bis auf weiteres, alles Gute!
Diana (Gast) - 8. Jul, 21:11

Auch ich möchte mich herzlich Bedanken. Spannende Lektüre.

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