Durch das Bittere geht es hindurch
Wer reinkarniert sich eigentlich?W
ie ich früher Zeitschriften und Zeitungen regelmäßig las, verfolge ich heute immer wieder Beiträge in Websites und Blogs und begehe einige Kommentargemeinschaften. Einige dieser Sites sind „traditionell anthroposophisch“, wo es dann meistens interessanterweise keine Kommentarfunktion gibt. In anderen werden fleißig anthroposophische Themen und Fragestellungen diskutiert, und es wird miteinander gut und schlecht gestritten. Manchmal kommen Perlen der Urteilskraft und der persönlichen Spiritualität sprachlich wunderbar zum Ausdruck, aber des Öfteren rudere ich kreuz und quer durch Redeflüsse der Langeweile, um etwas Dankenswertes aufzufangen. Somit mischen sich alles von Kitsch und Dilettantismus bis zu Kunst und gutem Denken in den Internetbuchten, in welchen ich rudere, oder wo ich mich im Erkenntnistauchen übe.
Neulich stieß ich auf Niederschriften, die sich mit den folgenden Fragen beschäftige – etwa in meinen Worten: Was macht der Anthroposophie aus? Was kennzeichnet einen Anthroposophen? Was ist Schicksal und was ist Karma? Gibt es individuelle Reinkarnation? Existiert Christus unabhängig von meinem Bewusstsein? Gibt es andere geistige Wesen außerhalb des Menschen selbst? Was reinkarniert sich eigentlich? Die klassische Interpretation der Reinkarnation, wie wir sie finden im Westen von Gotthold Ephraim Lessing (1729-81) über Rudolf Steiner bis zu den meisten Vertretern der modernen Reinkarnationsforschung, geht davon aus, dass der einzelne Mensch einer geistigen Individualität entspricht, die sich „an und für sich“ als Mensch wieder verkörpert, also durch mehrere Erdenleben geht und sich entwickeln kann.
Es gibt einige Interpreten von Steiner, die diese Unmissverständlichkeit zu relativieren versuchen, indem sie auf die sogenannte Letzte Ansprache (Seite 159 in der pdf-Datei) von Steiner am 28. September 1924 hinweisen. In diesem abgebrochenen, letzten Mitgliedervortrag für die Anthroposophische Gesellschaft deutete Steiner erneut auf diejenige Individualität hin, die er in früheren Vorträgen durch einige ihrer Inkarnationen als Elias, Johannes der Täufer, Raffael und Novalis geschildert hatte. In diesem Zusammenhang aber erwähnt er nicht den Täufer sondern Lazarus-Johannes, also der Jüngling und Bruder von Martha und Maria, der vom Christus aus dem Tod auferweckt wurde, der dann das Evangelium und die Offenbarung geschrieben haben soll und sehr alt geworden wäre. Von anthroposophischer Seite – gestützt auf Angaben von Marie Steiner, Ita Wegman und Ludwig Noll wird zu Steiners torsoartige Ineinanderbringung der zwei Individualitäten; erstens die Adamsindividualität des Täufers, zweitens die Kainsindividualität des Lazarus, der später u. a. als Christian Rosenkreuz gelebt habe – darauf hingewiesen, dass bei der Auferweckung des Lazarus sei von oben her bis zur Bewusstseinsseele die geistige Wesenheit des Täufers, der seit seiner Enthauptung die überschattende Geist der Jünger gewesen sein soll, in den Lazarus eingedrungen und von unten her die Wesenheit des Lazarus selbst, so dass die beiden sich durchdrangen. Dieser „Mischling“ sei dann nach der Auferweckung der „Jünger, den der Herr lieb hatte“, wie es im Johannesevangelium immer von ihm heißt.
Nebenbei bemerkt, können wir uns fragen, was Rembrandt mit den Waffen, z. B. dem Schwert in der Scheide, die über dem Grab von Lazarus hängen, zeigen wollte? Da ja in der sogenannten königlichen Kunst absolut alles einen Sinn hat! Wusste er aus höherem Bewusstsein etwas vom geistigen Bund zwischen dem Enthaupteten und dem Auferweckten? - Nur kurz vor der Würdigung der Novalisindividualität macht Steiner mit einer Bemerkung darauf aufmerksam, dass „Wesenheiten“ sich quasi „zu einem Einheitlichen zusammenschließen“ können, wenn sie der sogenannten Michael-Strömung gehören:
„Wir können noch auf etwas hinweisen und wollen dies gerade heute tun, was uns Wesenheiten vor die Seele bringt, die innig zusammenhängen und zusammenhängen werden immer mehr noch mit demjenigen, was hier als die Michael-Strömung geschildert worden ist, den Blick hinwenden auf Wesenheiten, die auf einen großen Teil der Menschheit - wenigstens in zwei aufeinanderfolgenden Inkarnationen - einen großen Eindruck machen: Wesenheiten, die sich aber erst für uns, indem wir sie erkennen als die aufeinanderfolgende Inkarnation einer Wesenheit, zu einem Einheitlichen zusammenschließen.“
Aus diesem in Steiners Werk nicht einzige Stelle, die den Zusammenhang zwischen zwei Individualitäten beschreibt, wo die eine inkarniert ist und die andere aus dem Nachtodlichen auf das Irdische hineinwirkt, machten Felix Hau und Christian Grauer in einem Erkenntnisgespräch 2006, deren Echos bis heute im Internet widerhallen, den Versuch, die Steinersche Reinkarnationsgedanke, wie ich ihn verstehe, zu relativieren. Felix Hau findet, dass es selbstverständlich ist, „dass zwei ‚Wesenheiten’, die zu unterschiedlichen Zeiten leben, nicht an sich ein und dieselbe sind, sondern erst im Erkenntnisakt zu einer Individualität verschmelzen.“ Und Christian Grauer ist damit einverstanden, dass bei Steiner in diesem Statement „nirgends von einer durchgehenden Person die Rede“ ist.
Grauer behauptet, dass eine Identifikation von zwei Verkörperungen keineswegs über das Ich stattfinde, sondern über die karmischen Gesetzmäßigkeiten und ihre Wirkungen. Er belegt diese Auffassung durch eine Stelle bei Steiner in seiner Theosophie (GA 9, Seite 39f), wo dieser schreibt, dass das Ich der anderen Menschen, auch für den „Sehenden“, unsichtbar sei. Die karmische Gesetzmäßigkeit selbst konstituiere die Verbindung des Ich von Inkarnation zu Inkarnation. Für Hau sind diese Statements von Steiner verwirrend und nicht klärend. Sie würden „falsche Erwartungen“ wecken, „welche die persönliche, an sinnlichen Vorstellungsbildern haftende Unsterblichkeitssehnsucht nähren, die nur ein Schatten der Wahrheit des all-einen, sich individualisierenden und ewigen Ich ist“. Steiner wollte meines Erachtens keine einheitliche, unwidersprüchliche Anthroposophie. Nicht nur einmal hat er sich widersprochen. In der folgenden Vortragsniederschrift aus dem Jahr 1906 stellt sich das Entgegengesetzte des oben angeführten heraus:
„Kann etwas in uns bewusst werden, das bloß in unserem Inneren lebt? Solange es bloß in unserem Inneren lebt, ist es uns nicht bewusst. Es ist das höhere Ich in Ihnen drinnen. Es muß aber heraus, wenn Sie es wahrnehmen sollen, und das kann nur auf dem Astralplan geschehen.“ (Kosmogonie, GA 94, Dornach 1979, Seite 197)
Im normalen Leben kann ich dieses Ich also nicht schauen, aber ich könnte es schauen, indem ich aus dem Alltagsbewusstsein, das normalerweise als Ich bezeichnet wird, mich vorläufig herausschäle. Eine dementsprechende Demaskierung schafft das Normalbewusstsein nicht. Deshalb gehören viele Stimmen im Internet nur zu den Masken eines globalen Maskenballs, die im Normalbewusstsein herumfliegen, und aus diesem Grunde in den Kommentargemeinschaften gut aufgehoben, wiederholt und gespiegelt werden können.
Im erwähnten Zwiegespräch entdecke ich nichts, das als Erkenntnis formuliert wird, und ich lese nicht zu welcher Antwort sie auf ihre anfangs gestellte Frage kommen: Welches ist das Subjekt der Wiederverkörperung – wer reinkarniert sich eigentlich? Christian Grauer kommt schließlich eher„immer mehr zu der Ansicht, dass die Vorträge sämtlich verbrannt werden sollten“. Das würde bedeuten, dass die Darlegung der Letzten Ansprache darauf hinzielen würde, dass es keine individuelle Reinkarnation, sondern nur eine allgemeine gäbe, die nur mit einem allem überstehenden Ich rechnet, das sich immer wieder in der Gang der Menschheitsgeschichte in menschlichen Individuen personifiziere, und nicht schon quasi vor der Anfang der ersten Inkarnation etwa in der sogenannten lemurischen Epoche sich in vielen Individualitäten vereinzelt habe.
In einem Aufsatz mit dem Titel Was sich offenbart, wenn man in die wiederholten Erdenleben zurückschaut, (in: Anthroposophische Leitsätze. Der Erkenntnisweg der Anthroposophie. Das Michael-Mysterium, Dornach 1989, Seite 177ff) das Rudolf Steiner zu Neujahr 1925 in der Wochenschrift Das Goetheanum veröffentlichte, und also gute drei Monate nach der Letzten Ansprache im Krankenlager schrieb, heißt es:
„Wenn das geistgemäße Erkennen zurückschauen kann in frühere Erdenleben eines Menschen, so zeigt sich, dass es eine Anzahl solcher Erdenleben gibt, in denen der Mensch schon Person war. Sein Äußeres glich dem gegenwärtigen, und er hatte ein Innenleben, das individuelles Gepräge trug. Es treten Erdenleben auf, die offenbaren, wie die Verstandes- und Gemütsseele da war, noch nicht die Bewusstseinsseele, und solche, in denen erst die Empfindungsseele ausgebildet war und so weiter. – In den erdgeschichtlichen Zeitaltern ist das so; es war auch schon lange vorher so. – Man kommt aber im Anschauen zurück zu Zeitaltern, in denen es noch nicht so war. Da findet man den Menschen noch nach Innenleben und nach der äußeren Bildung mit der Welt der göttlich-geistigen Wesenheiten verwoben. Der Mensch ist als Erdenmensch da, aber nicht losgelöst vom göttlich-geistigen Wesen, Denken und Wollen. – In noch älteren Zeiten verschwindet der losgelöste Mensch ganz; es sind nur göttlich-geistige Wesen vorhanden, die den Menschen in ihrem Schoß tragen. – Diese drei Stadien seiner Entwicklung hat der Mensch während seiner Erdenzeit durchgemacht. Der Übergang des ersten in das zweite liegt in der spätesten lemurischen, der vom zweiten in das dritte in der atlantischen Zeit.“
In seiner Schrift Ein Weg zum Selbsterkenntnis des Menschen beschreibt Steiner im sogenannten Achten Meditation (GA 16, Taschenbuch 602, Dornach 1972, Seite 81f), dass man beim meditativ-seelischen Erleben seines übergeordneten, kontinuierlichen „Ich“, das in der Geistwelt weilt, in der Lage ist, zu erkennen seine eigene Gesamtentwicklung als Mensch, die durch Erdenleben und dazwischenlegende Geistesseinszustände geht:
„Nach Erkenntnis des dem sinnlichen Erdensein vorangegangenen Geistessein ergibt sich dann das Anschauen der Gründe, warum man im Geistessein eine gewisse Art und ein gewisses Schicksal für das Sinnensein angestrebt hat. Diese Gründe führen hin zu einem früheren Erdenleben, das man in der Vergangenheit durchlebt hat. Je nachdem dieses verlaufen ist, je nachdem man da gewisse Erfahrungen gemacht hat oder sich Fähigkeiten angeeignet hat, strebte man im darauffolgenden Geistessein darnach, mangelhaft gemachte Erfahrungen in einem neuen Erdenleben besser zu machen, unausgebildet gebliebene Fähigkeiten auszubilden. Man empfindet im Geistessein ein Unrechtes, das man zum Beispiel einem Menschen zugefügt hat so, dass man dadurch die Weltenordnung gestört hat, und dass es notwendig ist, in einem weiteren Lebenslauf mit dem entsprechenden Menschen zugleich auf Erden zu sein, um in den entsprechenden Beziehungen zu ihm das Unrecht gutzumachen. – Bei weiter fortschreitender Seelenentwickelung erweitert sich der Blick auf eine Reihe vorangegangenen Erdenleben. Man gelangt auf solche Art zur beobachtenden Erkenntnis des wahren Lebenslaufes des übergeordneten ‚Ich’. Man erschaut, dass der Mensch in wiederholten Erdenleben sein Gesamtdasein auf der Erde durchläuft, und dass zwischen den wiederholten Erdenleben rein geistige Lebensläufe liegen, welche mit den Erdenleben in gesetzmäßigem Zusammenhange stehen.“
Schreibt nun Steiner von einem Ich, das einerseits übergeordnet ist und gleichzeitig so individuell ist, dass die Erdenleben, die damit in Verbindung geschaut werden können, auch nur zu diesem Ich gehören und nicht zu einem anderen Ich? Oder meint er, dass die Menschen nur in der Inkarnation ein Ich haben, das mit einem geistigen All-Ich indirekt verbunden ist, und dass nur dieses „Ich“ eine Verbindung zu den verschiedenen Menschenleben in der Geschichte „von oben“ hat? Dass es zwischen Individualitäten zu „Durchkreuzungen“, Ineinanderwirkungen und Übernahmen von einzelnen Seelenelementen bis auf ganzen Ätherleibern geben kann, steht hier nicht zur Rede, sondern es geht mir um die Frage: Reinkarniere ich als eine eigene Individualität, oder bin ich eine Reinkarnation eines sich Jenseits des Individuellen existierenden, einzigen Ich?
Sebastian Gronbach – der den zwei oben zitierten Autoren weltanschaulich oder philosophisch sehr wohl nahe steht; Felix Hau mindestens agiert bei den Egoisten als dessen Kommilitone – plädiert dafür, dass nicht die Menschen (Elias, Johannes der Täufer, Raffael, Novalis) sich wiederverkörpern, sondern in wiederholten Erdenleben sind diese von Steiner erforschten Biographien inbegriffen die anderen etwa 60 Beispiele der Reinkarnationsreihen von bekannten Individualitäten in seinen Karmavorträgen nur Teilnehmer an den Widerverkörperungen des großgeschriebenen MENSCHEN. Das würde heißen, dass ich „meine“ früheren Leben in allen je inkarnierten Menschen erkennen dürfe. Somit wären meine Bemühungen nutzlos, jahrelang Karmaforschung betrieben zu haben, da die konkreten Inkarnationen, die ich zugehörig zu meiner Individualität und diejenige zu meinen Klienten, Kollegen und Freunden erkannt habe, nicht nur zu mir selbst und zu ihnen gerechnet werden dürfen, sondern jedem Dritten auch gehören.(Gewiss „gehören“ wir alle innerhalb der ganzen Menschheit einander, aber das ist eine andere Frage.) Statt einer individuell-realen Reinkarnation gäbe es dann nur eine allgemein-ideelle, die mit Karmaarbeit und Reinkarnationstherapie einfach Strich macht. In seinem Buch Missionen (Stuttgart 2008) schreibt Gronbach:
„Es ist der eine GEIST der sich im Menschen in milliardenfacher Form individuell inkarniert, und dieser GEIST hat die Erfahrungen, Errungenschaften und Erkenntnissen aller vorherigen inkarnierten Individuen in sein Bewusstsein integriert. Es ist darum keinesfalls seltsam, wenn sich Menschen an andere und an viele andere Leben erinnern, denn sie alle sind Ausstülpungen des einen integralen Bewusstsein und haben so als Teilsystem den Zugriff auf den Hauptrechner. […] Das ist der Ort, an dem wir uns in Wirklichkeit treffen, und das ist der Ort, […] an dem alle Ungeborenen und alle Gestorbenen ihr Dasein habe. Das ist das Super-Mega-Bewusstsein, wo alle sind, die sind, waren und sein werden. Wir können uns an andere Leben erinnern, aber nicht, weil wir als individuelles Ich-Wesen von Leben zu Leben wandern, sondern weil wir Teilhaber des SELBST sind, dessen Bewusstsein in alle Leben hineinreicht, wenn wir uns dafür öffnen und frei machen.“
Es gibt eine Beschreibung des sich reinkarnierenden Ich von Rudolf Steiner, die radikal anders die komplizierte Ich-Frage behandelt, eine Charakterisierung, die auf diejenigen, die sich Anthroposophen nennen könnten oder sich der Anthroposophie Rudolf Steiners befreundet fühlen, in der eigenen Erkenntnisarbeit Licht bringen könnte:
„Und das ist das schwer zu fassende Geheimnis, dass das Ich eigentlich in dem Zeitpunkte, bis zu dem wir uns zurückerinnern, stehen bleibt. Es wird nicht mit dem Leibe geändert, es bleibt stehen. Gerade dadurch haben wir es immer vor uns, dass es uns, indem wir hinschauen, unsere Erlebnisse entgegenspiegelt. Das Ich macht unsere Erdenwanderung nicht mit. Erst wenn wir durch die Pforte des Todes gegangen sind, müssen wir den Weg, den wir Kamaloka nennen, wiederum zurück machen bis zu unserer Geburt, um unser Ich wieder anzutreffen, und es dann auf unserer weiteren Wanderung mitzunehmen. Der Körper schiebt sich in den Jahren vor – das Ich bleibt zurück, das Ich bleibt stehen. Das Ich bleibt aus dem Grunde stehen, weil dieses Ich eigentlich sich nicht verbindet mit dem, was vom Erdendasein an den Menschen herankommt, sondern weil es verbunden bleibt mit denjenigen Kräften, die wir in der geistigen Welt die unsrigen nennen. Das Ich bleibt da im Grunde in der Form, wie es uns verliehen ist von den Geistern der Form, Exusiai. Das Ich wartet, wartet mit alledem, was in ihm ist, die ganze Zeit, die der Mensch auf der Erde durchmacht, sieht nur hin auf die weitere Entwickelung des Menschen – wie der Mensch es sich wieder holt, wenn er durch die Pforte des Todes gegangen ist, indem er den Weg zurück macht. Das heißt, wir bleiben – in einem gewissen Sinne ist das gemeint - mit unserem Ich gewissermaßen in der geistigen Welt zurück. Dessen soll sich die Menschheit bewusst werden, dadurch, dass in einer gewissen Zeit aus jenen Welten, denen der Mensch angehört, aus den geistigen Welten, der Christus herunterkam. Wenn wir uns recht verstehen, so schauen wir durch unser ganzes Erdenleben hindurch immer auf unsere Kindheit hin, da ist zurückgeblieben das, was gerade unser Geistiges ist.“ (Rudolf Steiner, Die geistige Vereinigung der Menschheit durch den Christus-Impuls, GA 165, Dornach 1981, Seite 16f.)
Die Karmaübungen von Rudolf Steiner setzen genau bei diesem Ich-Verhältnis an. Karma wäre ohne die Anwesenheit eines individuellen Ich gar nicht zu denken. Dasjenige Wesen in uns, dieser andere Mensch, welcher von diesem höheren Bewusstsein umfasst wird, nennt Steiner die „Individualität“ des Menschen; und das höhere Bewusstsein, das fortwährend unterbrochen wird durch das Alltagsbewusstsein, nennt er das „individuelle Bewusstsein“, im Gegensatz zum Einzelpersönlichkeitsbewusstsein (vgl. Rudolf Steiner, Die Offenbarungen des Karma, GA 120, Dornach 1975, Seite 25f). In dem durch alle Inkarnationen sich „durchschlängelnden Karma“ (Steiner) haben sozusagen gestörte Gleichgewichtslagen, die durch übersinnliche Beobachtung erkannt und angegangen werden können. Das Karmaschauen mitten im Leben, nach Karmaübungen, während der Meditation oder via Rückführung, wie ich es hundert- bis tausendmal erfahren habe, erfolgt in diesem individuellen Bewusstsein. Wenn darin eine erwachte, reale Karmaerkenntnis entstehen soll, muss sie unabhängig vom Persönlichkeitsbewusstsein erzeugt werden. Die Persönlichkeit muss quasi vorher in das eigene Grab gehen, um dann von Christus als Herr des Karma auferweckt zu werden. Lazarus-Johannes wäre so gesehen, der erste Karmaerkennende der Menschheit. - Die sogenannten Erinnerungsübungen mit dem Rückwärtslauf von Elementen des Tageslaufs oder von der ganzen Biographie, arbeiten auch mit demselben Ich-Modell:
„Das Ich ist das, was wir zwar suchen können zu erreichen, aber es ist etwas höchst Variables und Flüchtiges, Flackerndes. Man kommt nur dahinter, was man in der Realität ist, wenn man sich den Erinnerungen hingibt und diese so vor sich bringt, dass man sie, während man sie sonst hinter sich hat, vor sich bekommt. Das ist ein außerordentlich wichtiger Vorgang. Im Grunde genommen ist der Mensch immer das Ergebnis seiner verflossenen Erlebnisse, die in den Erinnerungen weiterleben. Wenn er das, was er als Erlebnisse hinter sich hat, vor sich bringt, indem er es nach rückwärts der Reihe nach durchgeht, dann bringt er es vor sich und ist dann hinter der Sache. Wenn er das ernsthaft macht, nicht schematisch und geschäftsmäßig, sondern wenn er wirklich in den Dingen weiter ganz lebendig drinnen lebt, dann tritt für die Seele etwas ein, wenn diese Seele genügend auf sich achtzugeben vermag: nämlich eine Art von Grundton, als den man sich selber vorkommt. Und wenn man – was wiederum von der Entwickelung abhängt – recht sorgfältig mit sich zu Werke geht, wird man sich durch einen solchen Vorgang selten als ein süßes Wesen finden, sondern man wird sich in der Regel als ein recht bitteres Wesen vorkommen. Denn man gelangt auf diese Weise, wenn man die gehörige Aufmerksamkeit auf sich verwenden kann, in der Tat nach und nach zu dem, was man eine inspirierte Erkenntnis von sich selber nennen kann. Durch das Bittere geht es hindurch. Aber dann wird es tatsächlich so, dass man sich recht sehr als ein verstimmtes Instrument vorkommt. In der Welt der Sphärenharmonien gibt man zunächst gewöhnlich nur einen disharmonischen Ton ab.“ (Anthroposophie – Psychosophie – Pneumatosophie, GA 115, Dornach 1965, Seite 294f)
Mitten durch das Bittere geht die Erkennntisfähigkeit hindurch! Von diesem bitteren Wesen und vom disharmonischen Ton ist wenig oder kaum etwas zu erfahren in der neueren Esoterikszene. In der „Anthroposophie“ eines Sebastian Gronbach finde ich auch kein Wort in dieser Richtung. Meine geistigen und karmischen Erkenntnissen sind nur nach dem Geheimgang durch die existenziellen, seelischen und geistigen Bitternisse entstanden. Ich glaube nicht, dass etwas Herbes an mir noch haftet, so bräuchte kein Anthroposoph und kein Esoterikliebhaber sich vor mir Angst zu haben. Aber sie haben es! Ich rufe aber keinesfalls zu einer einfachen Initiation oder zu einer glamourösen Erleuchtung auf. Meine Spiritualität ist und bleibt sehr menschlich, weshalb meine vielen Erkenntnisschmerzen und meine wenigeren, aber reichlichen Erleuchtungsglücks im Gedächtnis und im Lebensgang gut aufgehoben sind. ■
Bild: Rembrandt van Rijn, Auferweckung des Lazarus, um 1630. Quelle: Wikipedia
Freelancer - 17. Sep, 21:34
Elisabeth (Gast) - 18. Sep, 21:36
Lieber Jostein,
ich kann Dir bestätigen, dass ich durch das Hineinschauen in andere meiner Erdenleben physische Ähnlichkeiten immer wieder finde – egal, ob männlich oder weiblich. Besonders markant ist die Ausprägung meiner Wangenknochen des Kopfes, und es hängt meines Erachtens nicht nur damit zusammen, dass ich – vorwiegend – im Euro-Asiatischen wie Persischen und Nordafrikanischem inkarniert war.
Auch das Erleben der Verstandes- wie Gemütsseele kann ich nachvollziehen, ebenso wie die Empfindungsseele. Und manchmal tue ich mir hart damit, mit der Bewusstseinsseele aufzuarbeiten.
In den davorigen Leben fehlt mir die Durchsicht, weil dieses „es sind nur göttlich-geistige Wesen vorhanden, die den Menschen in ihrem Schoß tragen“ mir das Erinnern verschleiern.
„Man erschaut, dass der Mensch in wiederholten Erdenleben sein Gesamtdasein auf der Erde durchläuft, und dass zwischen den wiederholten Erdenleben rein geistige Lebensläufe liegen, welche mit den Erdenleben in gesetzmäßigem Zusammenhange stehen.“ Diese Aussage kann ich nur voll unterschreiben, denn für mich ist es ein gewissen Leiden müssen. Deutlicher ist es in dieser Formulierung ausgedrückt: „Das Ich wartet, wartet mit alledem, was in ihm ist, die ganze Zeit, die der Mensch auf der Erde durchmacht, sieht nur hin auf die weitere Entwickelung des Menschen – “
Wenn ich diesen Satz begreife: „Wenn er das, was er als Erlebnisse hinter sich hat, vor sich bringt, indem er es nach rückwärts der Reihe nach durchgeht, dann bringt er es vor sich und ist dann hinter der Sache.“ Klingt es für bereits wieder wie eine Komposition, wie Musik, wie eine Symphonie, wie Mathematik. Das hat etwas mit dem Umstülpen zu tun, was ich immer wieder versuche – aus der Nacht kommen und umstülpen – aus dem Tag gehen und umstülpen ....
Ich bin auch ein verstimmtes Instrument, das einen disharmonischen Ton abgibt.
Ich lerne es, zu ertragen.
nur so .... aber herzlich, Elisabeth
ich kann Dir bestätigen, dass ich durch das Hineinschauen in andere meiner Erdenleben physische Ähnlichkeiten immer wieder finde – egal, ob männlich oder weiblich. Besonders markant ist die Ausprägung meiner Wangenknochen des Kopfes, und es hängt meines Erachtens nicht nur damit zusammen, dass ich – vorwiegend – im Euro-Asiatischen wie Persischen und Nordafrikanischem inkarniert war.
Auch das Erleben der Verstandes- wie Gemütsseele kann ich nachvollziehen, ebenso wie die Empfindungsseele. Und manchmal tue ich mir hart damit, mit der Bewusstseinsseele aufzuarbeiten.
In den davorigen Leben fehlt mir die Durchsicht, weil dieses „es sind nur göttlich-geistige Wesen vorhanden, die den Menschen in ihrem Schoß tragen“ mir das Erinnern verschleiern.
„Man erschaut, dass der Mensch in wiederholten Erdenleben sein Gesamtdasein auf der Erde durchläuft, und dass zwischen den wiederholten Erdenleben rein geistige Lebensläufe liegen, welche mit den Erdenleben in gesetzmäßigem Zusammenhange stehen.“ Diese Aussage kann ich nur voll unterschreiben, denn für mich ist es ein gewissen Leiden müssen. Deutlicher ist es in dieser Formulierung ausgedrückt: „Das Ich wartet, wartet mit alledem, was in ihm ist, die ganze Zeit, die der Mensch auf der Erde durchmacht, sieht nur hin auf die weitere Entwickelung des Menschen – “
Wenn ich diesen Satz begreife: „Wenn er das, was er als Erlebnisse hinter sich hat, vor sich bringt, indem er es nach rückwärts der Reihe nach durchgeht, dann bringt er es vor sich und ist dann hinter der Sache.“ Klingt es für bereits wieder wie eine Komposition, wie Musik, wie eine Symphonie, wie Mathematik. Das hat etwas mit dem Umstülpen zu tun, was ich immer wieder versuche – aus der Nacht kommen und umstülpen – aus dem Tag gehen und umstülpen ....
Ich bin auch ein verstimmtes Instrument, das einen disharmonischen Ton abgibt.
Ich lerne es, zu ertragen.
nur so .... aber herzlich, Elisabeth
Freelancer - 20. Sep, 16:32
Es sind nicht die Blogs, Maurulam, die keine Kommentarfunktionen haben, sondern viele Websites, um nur eine zu nennen: Themen der Zeit. Andere Internetzeitungen haben Kommentarfunktion zu ihren Aufsätzen, viele Anthrosites nicht. Und übrigens, so viele Blogs von Anthroposophen gibt es doch noch nicht. Sie sind wohl nicht so Gesprächsbereit!
Liebe Elisabeth, ja, das ist sehr interessant mit dem physischen Leib von Leben zu Leben. Ich kenne es von mir sogar durch historische Abbildungen, die mit meiner heutigen Gesichtsform große Ähnlichkeiten zeigt. Aber auf solche Tendenzen darf man nicht allgemein eine Karmaforschung aufstellen, wie einige es versucht haben. Ich kannte mal eine Anthroposophin, die damit sogar in Dornach gut ankam. Das führte in diesem Fall meines Erachtens zuviel ins Spekulative hinein, wo kein Bedürfnis vorlag, eine meditative Forschung aufzubauen.
„Das hat etwas mit dem Umstülpen zu tun, was ich immer wieder versuche – aus der Nacht kommen und umstülpen – aus dem Tag gehen und umstülpen ....“ Steiner kann sehr poetisch, präzise, wortgenial sein. Dann sind solche Sätze Brücken zur geistigen Welt. Wie Steiner im „Mein Lebensgang“ sagt (Seite 326 der Taschenbuchausgabe, Ende des Kapitels XXXIII): Aber dieser Stil kann allein ein Aufwecker sein, denn der Leser muss Wärme und Empfindung in sich selbst erwachen lassen. Er kann diese nicht in gedämpfter Besonnenheit einfach aus dem Darsteller in sich hinüberfließen lassen.“
„Ich bin auch ein verstimmtes Instrument, das einen disharmonischen Ton abgibt.“ Wenn jemand anderen auf dieses Instrument spielt, klingt es dann vielleicht anders, mehr harmonisch?
Liebe Elisabeth, ja, das ist sehr interessant mit dem physischen Leib von Leben zu Leben. Ich kenne es von mir sogar durch historische Abbildungen, die mit meiner heutigen Gesichtsform große Ähnlichkeiten zeigt. Aber auf solche Tendenzen darf man nicht allgemein eine Karmaforschung aufstellen, wie einige es versucht haben. Ich kannte mal eine Anthroposophin, die damit sogar in Dornach gut ankam. Das führte in diesem Fall meines Erachtens zuviel ins Spekulative hinein, wo kein Bedürfnis vorlag, eine meditative Forschung aufzubauen.
„Das hat etwas mit dem Umstülpen zu tun, was ich immer wieder versuche – aus der Nacht kommen und umstülpen – aus dem Tag gehen und umstülpen ....“ Steiner kann sehr poetisch, präzise, wortgenial sein. Dann sind solche Sätze Brücken zur geistigen Welt. Wie Steiner im „Mein Lebensgang“ sagt (Seite 326 der Taschenbuchausgabe, Ende des Kapitels XXXIII): Aber dieser Stil kann allein ein Aufwecker sein, denn der Leser muss Wärme und Empfindung in sich selbst erwachen lassen. Er kann diese nicht in gedämpfter Besonnenheit einfach aus dem Darsteller in sich hinüberfließen lassen.“
„Ich bin auch ein verstimmtes Instrument, das einen disharmonischen Ton abgibt.“ Wenn jemand anderen auf dieses Instrument spielt, klingt es dann vielleicht anders, mehr harmonisch?
Alexander Dill (Gast) - 20. Sep, 20:13
Was inkarniert sich eigentlich?
Eine kuriose, aber auch schelmisch-geniale Frage: Wie soll das Karma wissen, ob es als physischer Leib wie Christus, als Astralleib oder als "Ich" wiederkehren soll? Wenn wir schließlich unser "eigentliches", vielleicht kindliches Ich entdeckt, erweckt, erahnt haben - wird es dasselbe sein, das uns das Karma mitgibt? Wie werden die Rollen im nächsten Akt besetzt?
Ich denke, ein gewisser Humor, wie ihn Buddhisten in dieser Frage aufbringen, kann da nichts schaden. Vorschlag: Einmal kurz vorher beim Karma anfragen, was es denn am liebsten reinkarnieren würde. Vielleicht ist es ja gar nicht das Kind in Dir, sondern die Frau, die Maus oder der Stein. Dann bleibst Du eben Materie ohne "Ich". Wäre das so schlimm?
Ich denke, ein gewisser Humor, wie ihn Buddhisten in dieser Frage aufbringen, kann da nichts schaden. Vorschlag: Einmal kurz vorher beim Karma anfragen, was es denn am liebsten reinkarnieren würde. Vielleicht ist es ja gar nicht das Kind in Dir, sondern die Frau, die Maus oder der Stein. Dann bleibst Du eben Materie ohne "Ich". Wäre das so schlimm?
Freelancer - 20. Sep, 22:15
Zu Ihrer Frage, Herr Dill – „Was inkarniert sich eigentlich?“ – lässt sich vielerlei antworten: Sicherlich inkarniert sich, das was wir, gezielt für die kommende Erdreise im Koffer gepackt haben. Was hatten Sie denn drin? Während des Lebens lässt sich ja einiges auspacken, oder es springt von selbst wie „ein Troll aus der Karton“ (Übersetzung eines norwegischen Sprichworts). „Wie soll das Karma wissen, ob es als physischer Leib wie Christus, als Astralleib oder als "Ich" wiederkehren soll?“ Das Karma selbst weiß nichts, insofern es kein Wesen ist mit Selbstbewusstsein. Wer macht das Kunstwerk, der Künstler oder die Farben? Selbstverständlich beide, aber wenn der Künstler irgendwie in seinem Schaffen verhindert wird, bleibt die Palette liegen, was wir allerdings erleben, wenn aus einem Kind/Jugendlichen einen Gewalttäter oder Amokläufer wird.
„Wenn wir schließlich unser "eigentliches", vielleicht kindliches Ich entdeckt, erweckt, erahnt haben - wird es dasselbe sein, das uns das Karma mitgibt?“ Über diese Frage muss ich noch nachdenken, bis ich sie verstanden habe. „Wie werden die Rollen im nächsten Akt besetzt?“ Karma ist halt sehr kompliziert vorauszusehen, und lieber als etwas zu spekulieren, versuche ich nachzuschauen, wie es sich bis jetzt gestaltet hat – im einzelnen Fall und zwischen mehreren Menschen (Individualitäten) durch die Inkarnationen hindurch.
„Ich denke, ein gewisser Humor […] kann da nichts schaden.“ Bin ich ganz Ihrer Meinung. In der Karmaerkenntnis zeigt sich auch oft der Humor sehr treffend, wie die „Karmalenker“ mit uns umgehen. „Vielleicht […] Dann bleibst Du eben Materie ohne "Ich". Wäre das so schlimm?“ Nein, gar nicht. Ich liebe Steine und Kristalle. Steine haben auber auch ein Ich, das sich aber halt auf einer anderen Stufe in der Geistwelt weiter weg als die Menschen-Iche „befindet“. Steine reinkarnieren nicht, die „Erde“ (das Erdwesen) als Ganzes schon, wie wir aus Steiners „Geheimwissenschaft“ entnehmen können. Aber die Fragen bleiben ja noch: Was lässt sich erforschen? Und wer möchte Geistesforschung weiter entwickeln und nicht nur erleuchtete Steine stapeln?
„Wenn wir schließlich unser "eigentliches", vielleicht kindliches Ich entdeckt, erweckt, erahnt haben - wird es dasselbe sein, das uns das Karma mitgibt?“ Über diese Frage muss ich noch nachdenken, bis ich sie verstanden habe. „Wie werden die Rollen im nächsten Akt besetzt?“ Karma ist halt sehr kompliziert vorauszusehen, und lieber als etwas zu spekulieren, versuche ich nachzuschauen, wie es sich bis jetzt gestaltet hat – im einzelnen Fall und zwischen mehreren Menschen (Individualitäten) durch die Inkarnationen hindurch.
„Ich denke, ein gewisser Humor […] kann da nichts schaden.“ Bin ich ganz Ihrer Meinung. In der Karmaerkenntnis zeigt sich auch oft der Humor sehr treffend, wie die „Karmalenker“ mit uns umgehen. „Vielleicht […] Dann bleibst Du eben Materie ohne "Ich". Wäre das so schlimm?“ Nein, gar nicht. Ich liebe Steine und Kristalle. Steine haben auber auch ein Ich, das sich aber halt auf einer anderen Stufe in der Geistwelt weiter weg als die Menschen-Iche „befindet“. Steine reinkarnieren nicht, die „Erde“ (das Erdwesen) als Ganzes schon, wie wir aus Steiners „Geheimwissenschaft“ entnehmen können. Aber die Fragen bleiben ja noch: Was lässt sich erforschen? Und wer möchte Geistesforschung weiter entwickeln und nicht nur erleuchtete Steine stapeln?
Elisabeth (Gast) - 23. Sep, 17:31
„Wenn jemand anderen auf dieses Instrument spielt, klingt es dann vielleicht anders, mehr harmonisch?“
Lieber Jostein,
das ist ein Erlebnis, das ich in dieser Tragweite erst kürzlich kennen gelernt habe. Ja, es klingt harmonisch – ich kann es kaum glauben und ich lasse es mir geschehen ...
Das ist die eine Elisabeth im „Duett“; da ist aber die andere Elisabeth, die „alleine“ eben anders kling. Jetzt kann ich neu lernen, mich zu „entdecken“.
Herzlich, Elisabeth
Lieber Jostein,
das ist ein Erlebnis, das ich in dieser Tragweite erst kürzlich kennen gelernt habe. Ja, es klingt harmonisch – ich kann es kaum glauben und ich lasse es mir geschehen ...
Das ist die eine Elisabeth im „Duett“; da ist aber die andere Elisabeth, die „alleine“ eben anders kling. Jetzt kann ich neu lernen, mich zu „entdecken“.
Herzlich, Elisabeth

Dafür sind Blogs doch eigentlich da, dass man kommuniziert. :-)