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Karma

10
Nov
2009

Karma ordnen

Ein Forschungs- und Übungstag in Witten-Annen

S
chätzungsweise 120 Menschen trafen sich am letzten Freitag und Samstag in einer freien Schule nach der Pädagogik Rudolf Steiners namens Blote-Vogel-Schule, um sich der Karmapraxis zu widmen. Die in Witten-Annen im Ruhrgebiet beheimatete Schule überrascht mit ihrer schlichten goetheanistisch-funktionalistischen Bauart. Sind die Tagungsgäste vom Karma dahin geführt worden? Liegt ein günstiges Karma vor, wenn so viele Menschen sich um die zentralsten Lebensfragen so beseligt sammeln, sich um eine Vielfalt von weiterführenden Antworten so begeistert austauschen und sich um das Verständnis der Ergebnissen im Geist-Erleben so ernsthaft ringen? Die Teilnehmer selbst, die sechs Referenten und der Veranstalter – die Anthroposophische Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen und Fakt 21 Kulturgemeinschaft in Bochum –, personifiziert in der mit Bescheidenheit, Umsicht und Selbstbewusstsein sich um alles kümmernden Michael Schmock, freuten sich sehr, dass so viele Interessierte zu diesem „Thementag“ kamen.

21E91DDW71L__SL500_AA140_Ich freute mich, wieder Coenraad (Coen) van Houten schon im ICE auf der Hinfahrt zu begegnen. Der 87-jährige, merfache Autor und geistesgegenwärtige Volkspädagoge ist ein Pionier des Schicksalslernens und des Umgangs mit der anthroposophischen Karmaforschung. Er ist auch Schüler und Fortführer der anthroposophischen Impulse Willem Zeylmans van Emmichovens und Bernhard Lievegoeds. Coen sprach in seinem einführenden Vortrag am Freitagabend von der inneren Notwendigkeit eines künstlerischen Umgangs und einer schöpferischen Pflege des Karmagedankens, damit eine Karmakultur der Zukunft sich entwickeln kann, die dann eine Fortführung der Anthroposophie selbst befördern wird. Mit Enthusiasmus betonte Coen, dass es heute viele Wege und Methoden geben, die zu fruchtbaren Ergebnissen auf diesem Feld führen. Trotz ihrer unterschiedlichen Ausgangspunkte in der Anthroposophie oder in Verhältnis zu ihr können sie sich gegenseitig ergänzen, unterstrich er.

21W19JRMVXL__SL160_AA160_In zwei Plena wurden am Samstag besonders zwei Fragestellungen der Karmaforschung und der Karmapraxis erörtert. Michael Schmock moderierte Hans Supenkämper und Heide Oehms, die ihren Kurzbeiträgen gaben zur Frage: Welche Schritte gehe ich? Hans, der einerseits Landwirt und andererseits in der weltweiten Organisation NALM (e.V.) (New Aduld Learning Movement - Bewegung für neues Erwachsenenlernen) tätig ist, erklärte wie man in einer Gruppe mit dem Schicksalsthema arbeiten kann, indem man im Rückblick auf eine konkrete Menschenbegegnung in sieben Schritten, die den klassischen Lebensprozessen wie Atmung, Verdauung usw. entsprechen, ihre Faktoren untersuchen kann. Dabei können karmische Motive auftauchen, die die Aufmerksamkeit auf die Zukunft richten lassen, sodass man nicht zuviel in der Vergangenheit hängen bleibt. Heide führt eine Praxis, die sowohl der Begleitung von Gruppen als auch der individuellen Einzelarbeit gewidmet ist. Sie beschrieb, wie man durch ein konkretes Hinwenden an geistige Wesen wie der eigene Schutzengel zu karmischen Imaginationen kommen kann. Die beliebte Autorin unterstrich dabei die fruchtbare Wechselwirkung für die Karmaerkenntnis zwischen dem, was sich in einem Gespräch über die Biographie erschließt, und den meditativen Schritten des sogenannten Bauens der imaginativen Hütte. Diese Übungsarbeit baut auf das Buch Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten von Rudolf Steiner.

3772518028KCarla van Dijk, die auch in der Methode des Schicksalslernens von Coen geschult ist, berichtete über den vornehmlichen Blick aufs Karma, der sich aus der Einbeziehung der Idee des dreigeteilten Menschen ergibt, wie Steiner sie 1917 herausarbeitete und 1924 in der sogenannten Mond-Sonne-Saturn-Karmaübung (Vortrag vom 4. Mai 1924 in Dornach) umsetzte. Der Niederländer Ate Koopmans griff in seiner praxisbetonten Fortführung der anthroposophischen Karmaforschung dieses Übungsfeld auf und entwickelte es bis zu seinem Tod 2001 weiter. Die heute sowohl in ihrer Heimat als auch in Deutschland tätige Dozentin für Sozialkunst und Erwachsenenbildung betonte die Bedeutung der Karmapraxis als eine pädagogische Praxis, in der sie auch gemalte Bilder der Teilnehmenden in die Schicksalspflege berücksichtigt.

400px-BI-bindersWährend ich den anderen Referenten zuhörte, hatte ich auf dem Boden unter dem Podiumstisch eine Büroklammer entdeckt. Carla und ich sollten unsere Beiträge der Frage „Zu welchen Ergebnissen führt der Weg?“ anpassen. Als ich drankam, nahm ich die Klammer vom Boden auf und erzählte, dass sie in Norwegisch „binders“ heißt. Das bedeutet, dass sie zwei oder mehrere Papiere verbinden kann. Dahin führt auch mein Weg der Karmapraxis: Motive miteinander zu verbinden und Gemeinschaft zu entstehen lassen. Innere Bilder und karmische Imaginationen lassen sich also mit einem auserwählten Erinnerungsmotiv zusammenbringen, indem wir ihn gemäß der sogenannten 4-tägige Karmaübung von Steiner (Vortrag vom 9. Mai 1924 in Dornach) verfolgen und geduldig abwarten. Im inneren Prozess des zeitlichen Entwicklungsgangs, der mit geistigen Gesetzen übereinstimmt, offenbart sich bei geduldigem Üben immer etwas. Ich stellte außerdem fest, dass es nach adäquaten seelischen und ethischen Vorbereitungen möglich sei, karmische Einsicht durch Geist-Erleben und höhere Erkenntnis auch geradewegs in einem meditativen Zugang zu erreichen.

Zu diesen fünf Referenten, die jeder eine Arbeitsgruppe in drei Übungssequenzen leiteten, stellte Christoph von Keyserlingk sein Beitrag hinzu: „Zur Praxis der Reinkarnationstherapie“. Im Plenum betonte Christoph, dass die bekanntlich positiven Heilungserfolge der Reinkarnationstherapie auch erfolgen, wenn der Therapeut und sein Klient den karmischen Bildern offen gegenüberstehen, ohne sie als „wahre“ karmischen Ergebnisse festzulegen. Im abschließenden Plenum berichteten einige Teilnehmer von tiefgreifenden inneren Erlebnissen und Ergebnissen, die sie in den Arbeitsgruppen bekamen. Ein mehrerer Minuten andauerndes Schweigen, wo keiner das Wort ergriff, bestätigte den bewegenden Ernst und die stille Freude, denen solches Geist-Erleben begleiten. Statt zu versuchen, das Erlebte mit unpassenden Begriffen zu formulieren, wartet man nach solchen intimen Erlebnissen eher mit seinem Bericht, bis etwas im Herzen gereift hat, kommentierte eine Teilnehmerin danach.

Gefolgt von danksagenden Worten eines Teilnehmers und vom begeisterten Applaus der Anwesenden kündete Michael (Schmock) abschließend an, dass Vorbereitungen im Gang sind, einen kommenden Forschungs- und Übungstag in NRW mit dem Thema „Das Karma des Berufs“ für 2010 zu komponieren. Auch der Wunsch an eine darauf folgende Karmakonferenz auf Bundesebene lag in der Luft, als die zufriedenen Arrangeure, Dozenten, Teilnehmer und die Journalisten u. a. des NNA und der Dornacher Wochenschrift die Blote-Vogel-Schule verließen. Ich fragte mich, ob die Tonangebenden der AGiD, der AAG und der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum diese neue und zukunftsweisende Welle der Karmapraxis in der anthroposophischen Bewegung hilfsbereit unterstützen wollen – ähnlich wie es die damaligen Vorstände der internationalen Goetheanum-Konferenz im Jahre 1997 in Berlin austrugen?

Rückblickend können diese und die anderen zwei Karmakonferenzen, die vor dem Millenniumswechsel im Forum 3 in Stuttgart unter Leitung von u. a. Nothart Rohlfs veranstaltet wurden, als epochaler Anregung für Reinkarnationstherapie, Karmaarbeit, Karmapraxis und Karmaforschung gesehen werden. Seelisch und geistig gestärkt durch die Karmaidee und durch das Karmaverständnis, die beide kulturschaffend sind, würden wir mit solchen Bemühungen, für welche die in absehbarer Zeit zählenden 1 Million Unterzeichner der ELIANT-Aktion sich einsetzen, nicht nur in Brüssel sondern auch in Dornach und anderswo etwas mehr erreichen. Wenn ich die Gemeinschaft dieser vielen Unterzeichner der anthroposophischen Sache als eine anthroposophische Gesellschaft denke, dann lebt darin eine immense Kraft der Heilung und des Ordnens von Karma.

Dem schlichten Tagungsort ergänzte in unverwechselbarer Art das Georg Hotel in Witten-Annen. Mein grünes Zimmer hatte runde Formen wie andere in diesem Designhotel, wo die Ausstattung, die Naturholzmöbel, die Größe und die lasierten Farben individuell ausgearbeitet sind. Im blau-gelben, heiteren Ambiente des sogenannten Brunnenraums nahmen wir Referenten und einige der angereisten Teilnehmer das Frühstück ein. Dort konnten wir uns vor und nach dem Einsatz entspannen und Motive der sehr fruchtbaren, anderthalben Forschungs- und Übungstage in intimeren Gesprächen vertiefen.

immo-luenzerFür Immo Lünzer, Gründungsmitglied des Archivs Ökologische Agrarkultur, war das bunte Treffen „eindrucksvoll“. Er ist ein antreibender Anthroposoph, der sich sowohl ideell als auch praktisch mit dem Karmathema beschäftigt. In seinem Institut für Karma & Reinkarnationinkare – erforscht Immo zeitgemäßes Schicksalslernen und praktische Karmaarbeit. Ansonsten hat sein Institut diese Tagung durch seinen Stiftungsfonds „Karma-Kultur“ finanziell unterstützt. Immo setzt sich auch für die Bildung von Netzwerken für den Erkenntnis- und Erfahrungsaustausch ein – also für das, was Rudolf Steiner vor 85 Jahren sich von den Anthroposophen erhoffte. ■

Der Bericht wurde von Themen der Zeit und von anthromedia übernommen.


Große Illustration: Das Büroklammermonument (Bindersmonumentet) von 1989 außerhalb der früheren BI-Gebäude bei Sandvika, Oslo; derzeit demontiert. Die Büroklammer als kleiner Gebrauchsgegenstand hat viele Väter und ist vielfältig nutzbar. Das kaiserlich-deutsche Patent erhielt der Norweger Johan Vaaler im Jahr 1899. Während der deutschen Okkupation war die Büroklammer (norw. binders) ein Symbol im Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Quelle: geschichte-skandinavien.suite101.de Foto: GNU FDL (cc) Lars Roede. Quelle: Wikipedia

22
Sep
2009

Kommende Karmaseminare in Deutschland

Jostein-Saether-2007I
n den letzten Jahren gab ich Seminare und Vorträge zumeist im Ausland - in Norwegen, Portugal, Spanien, Italien und Russland. Nach Russland geht die Reise wieder gegen Oktober mit einem Seminar und einem Vortrag in Moskau. Danach wird es wieder öffentliche Veranstaltungen mit mir in Deutschland geben. Am Anfang November nehme ich teil an den Forschungs- und Arbeitstagen der Kulturgemeinschaft Fakt 21 in Bochum. Die Veranstaltung wird mitarrangiert von der Anthroposophischen Gesellschaft NRW, und findet statt in Witten im Ruhgebiet. Am folgenden Wochenende steht ein Seminar in Saarbrücken bevor zum Thema Freiheit und Karmapraxis, und im Januar 2010 ist ein Seminar ebenfalls in Saarbrücken geplant mit dem Titel Anthroposophie, Reinkarnation und Sexualität. Nun näheres zu diesen Veranstaltungen:

Karmapraxis




Konkrete Schritte im Umgang mit Schicksalsfragen - Ein Forschungs- und Übungstag mit Carla van Dijk, Coenraad van Houten, Christoph von Keyserlingk, Heide Oehms, Jostein Sæther, Michael Schmock und Hans Supenkämper.

von Freitag, den 6. November 2009, 19.00 Uhr
bis Samstag, den 7. November 2009, 17.30 Uhr
Blote-Vogel-Schule, Witten

Konkrete Menschenbegegnungen und biographische Erlebnisse können die Frage nach dem Schicksal aufwerfen: Warum ist mir dieser Mensch in der Art begegnet? Was bedeutet diese konkrete Erfahrung für mein Leben? Wie kann ich das besser verstehen? Wie kann ich bewusster mit den Folgen umgehen?
Die Menschen werden auf diesem Felde immer sensibler. Die Lebensereignisse und die Begegnungen werden durchsichtiger. Ein zunehmender Grad an Wachheit und Bewusstheit prägt das soziale Leben. Gleichzeitig werden Grenzen des Verstehens erlebt, die nach konkreten, weiterführenden Methoden suchen, die Wirkungen des Schicksals zu erkennen.
Die Zukunft des sozialen Lebens wird von einem Zuwachs an individuellen Fähigkeiten auf diesem Gebiet abhängen. Darin liegt auch eine zentrale Aufgabe der Anthroposophie: Karmaerkenntnis. Welche methodischen Schritte sind hier möglich und wie komme ich selber in diesem Vorgang einen Schritt weiter?
Der Thementag will bewusst verschiedene Forschungsansätze auf diesem Felde sichtbar machen und dadurch Ihnen die Möglichkeit geben, zu eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen zu gelangen. Seien Sie herzlich eingeladen, konkrete, methodische Zugänge zur Karmafrage gemeinsam mit den sieben Referenten zu untersuchen.

Näheres über die Anmeldungsformalitäten hier.

Freiheit und Karmapraxis







Seminar im Strohhaus, Altenkessel, am 21.-22. November 2009

Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung auf geistiger Ebene, wie die Mechanik das Gesetz von Ursache und Wirkung für die Materie ist. In jedem Augenblick im Leben zeigt unser Karma etwas, wie die Bilanz eines Unternehmers. Mit jeder Handlung, sei sie gut oder schlecht, vermehren wir unser Soll und Haben. Wer bei einer möglichen Handlung die Freiheit nicht beachtet, gleicht einem Kaufmann, der nicht wagt, das Risiko einer neuen Geschäftsunternehmung einzugehen, weil er sich immer auf dem gleichen Stand der Geschäftsbilanz halten möchte. (Frei formuliert nach Rudolf Steiner, 1906.)

Im Seminar werden Seelenübungen und Meditationen vorgestellt und geübt, um den gegenwärtigen individuellen karmischen Bilanz herbeizusteuern, damit wir besser unsere Lebensrichtung erkennen können. Dabei werden Rückblicke in die jetzige Biographie und gegebenenfalls in einem früheren Leben geübt, sodass Aspekte der vorgeburtlichen Intentionen erkannt werden können. Wenn wir karmische Motive und Aufgaben beispielsweise gegenüber jemand in der Familie oder im sozialen Umfeld erkennen, beeinträchtigt es nicht unsere Freiheit, sondern es hilft uns die Freiheit noch mehr mit dem aktiven Tun zu integrieren. Somit können wir ein Gesetz der sozialen Esoterik kennen lernen und verwirklichen.

Anthroposophie Reinkarnation Sexualität







Seminar im Strohhaus, Altenkessel, am 16.-17. Januar 2010

„Die höheren, edlen Gotteskräfte haben Verwandtschaft mit den ‚scheinbar’ niederen Kräften der Menschennatur. Das Wort ‚scheinbar’ muss hier in seiner ganzen Bedeutung aufgefasst werden. Denn es wäre eine vollständige Verkennung der okkulten Wahrheiten, wenn man in den Fortpflanzungskräften an sich etwas Niedriges sehen wollte. Nur wenn der Mensch diese Kräfte missbraucht, wenn er sie in den Dienst seiner Leidenschaften und Triebe zwingt, liegt etwas Verderbliches in diesen Kräften, nicht aber, wenn er sie durch die Einsicht adelt, dass göttliche Geisteskraft in ihnen liegt. Dann wird er diese Kräfte in den Dienst der Erdentwickelung stellen und die Absichten der charakterisierten höheren Wesenheiten durch seine Fortpflanzungskräfte ausführen. Veredelung dieses ganzen Gebietes und Stellung desselben unter göttliche Gesetze ist das, was die Geheimwissenschaft lehrt, nicht aber Ertötung desselben. Die letztere kann nur die Folge äußerlich aufgefasster und zum missverständlichen Asketismus verzerrter okkulter Grundsätze sein.“

Der Umgang mit der Sexualität setzt die Liebe voraus. Er integriert Aufrichtigkeit und Gesprächsgesinnung und pflegt das aufmerksame Bewusstsein, mit wem man zu tun hat, und die Frage, warum es zu intimer Begegnung überhaupt kommen darf. Können wir die Sexualität auch spezifisch veredeln, sodass die göttliche Geisteskraft, die in ihr verborgen ist – gemäß der oberen Zitat von Rudolf Steiner (in: Aus der Akasha-Chronik, GA 11, Dornach 1975. Seite 96f.) – gezielt im Dienst der Menschheit gestellt werden kann? In der östlichen Esoterik gibt es eine lange Tradition der bejahenden und wechselseitigen Berücksichtigung von Sexualität und Spiritualität. In den europäischen Traditionen wurden diese zwei Gebiete des menschlichen Lebens mit Recht eher strikt voneinander getrennt. Wie könnten wir heute diesen Gegensatz aufheben, in einer Zeit wo die Sexualität meist ohne spirituelle Perspektiven gelebt und immer mehr mit bizarren Praktiken verknüpft wird?

Das Seminar wird weder praktische Hinweise geben noch werden wir mit der Sexualität direkt üben. Dagegen werden wir durch Gespräche und Referate viele Fragen nachgehen: Wie können geistige Erfahrungen ein neues Licht auf die Sexualität werfen? Können wir aus den Erfahrungen mit der Liebe und mit der Sexualität etwas für die geistige Schulung lernen? Die Karmaerkenntnis und Rückblicke auf frühere Leben können alte Erfahrungen mit der Sexualität in früheren Kulturen bewusst werden lassen; wie können solche Erkenntnisse uns heute helfen, eine hoffnungsfreudige Zukunftsperspektive zu entwickeln?

Anmeldung und nähere Auskunft zu diesen beiden Seminaren: Im Strohhaus,
Lessingstr. 8, 66126 Saarbrücken. Telefon: 06898-8520820

Foto: Jostein Sæther, 2007 © Lotte Fischer
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